Plädoyer für die deutsche Promotion

Mit einem Positionspapier spricht sich der Dachverein 4ING deutlich dafür aus, den deutschen Weg zur Promotion in den Ingenieurwissenschaften zu erhalten und weiter zu entwickeln: Die Promotion in Deutschland mit einer Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter sei weltweit anerkannt und dürfe nicht „verschult“ werden. Damit plädiert 4ING, ein Zusammenschluss der vier Fakultätentage der Ingenieur- wissenschaften und der Informatik, gegen stark formalisierte Promo- tionsstudiengänge im Zuge der Internationalisierung akademischer Abschlüsse. „Die Promotionsphase in Deutschland ist eine berufliche Tätigkeit und nicht ein Studium“, heißt es in dem Positionspapier vom 14. September 2006. Vier Verbände (ZVEI, VDMA, VDE und der Haupt- verband der deutschen Bauindustrie), die Bundesingenieurkammer und „acatech“ (Konvent für Technikwissenschaften der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften e.V.) unterstützen die Reso- lution ausdrücklich.

Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum zum 4ING-Positionspapier über die Rolle der Promotion

Dateityp: pdf
Kategorien: Fachkultur, Forschungsleistung
Schlagwörter: 4ING-Stellungnahme, Bologna Prozess, Jahr 2006, Positionspapier, Promotion, Qualifizierungsphase