Fachkultur

Relevanz der Fachkultur sichtbarer machen

Um Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit zu liefern, bedarf es Experten, die in der Lage sind, neuestes Wissen zu generieren, fächerübergreifend zu denken, die praktische Umsetzung stets im Blick zu haben und dabei ganzheitliche Ansätze sowie ethische und soziale Aspekte verfolgen. Genau dies zeichnet die Fachkultur in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik aus.

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Wissenschaftliche Integrität ist eine entscheidende Voraussetzung, damit Forschung ihre Aufgaben in Wirtschaft und Gesellschaft erfolgreich erfüllen kann. Die von der DFG aufgestellten Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis sind auch für uns Maßstab.

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Maßstab für unser Handeln. Im Papier der DFG zur Verankerung des Nachhaltigkeitsgedankens sind die uns wichtigen Aspekte aufgeführt.

Die Bedeutung von Ethik und Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre unserer Fächer wird anlässlich der SEFI Spring School thematisiert.

Herausforderungen der Zukunft im technischen Bereich können nur mit Absolventen und Absolventinnen angegangen werden können, die ihr Handeln auch ethisch bewerten können. Vor diesem Hintergrund haben wir in einem Workshop diskutiert, wie das Thema in Lehrveranstaltungen angesichts der jeweiligen Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen in den einzelnen Fakultäten integriert werden kann. Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Carmen Leicht-Scholten skizzierte die allgemeinen Anforderungen, danach gab es Berichte über erfolgreiche Beispiele.

Innovative Lehrformen sind dringend erforderlich, um junge Menschen zu erreichen und glaubwürdig auf die Digitalisierung von Wissenschaft und Arbeitswelt vorzubereiten. Daher vergeben wir regelmäßig den mit 25.000 Euro dotierten Ars Legendi-Preis gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Damit wollen wir vor allem junge Lehrende in unserem Verbund ermutigen, sich in der Lehre zu engagieren und damit unsere Fachkultur zu pflegen. Bisherige Preisträger sind Prof. Dr.-Ing. Jörg Lange (2011), Prof. Dr.-Ing. Markus Friedrich (2014), die Informatikerin Prof. Dr. Katharina Anna Zweig (2017) und den wissenschaftlichen Mitarbeiter der Informatik Dr. Stefan Krusche (2020).

Unter dem Titel „Datenkompetenz von Anfang an“ zeigten Prof. Dr.-Ing. Peter Pelz und sein Team in zwei Workshops, dass und wie der kompetente Umgang mit Daten als Teil unserer Fachkultur in der Lehre zu vermitteln ist.

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