Starre Regelvorgaben der KMK behindern die Gestaltung von Studiengängen der Ingenieurwissenschaften und der Informatik

Durch die Bologna-Reformen wurde die Neugestaltung von Studiengängen nötig. Professorinnen und Professoren in den Fakultäten der Ingenieurwis- senschaften und der Informatik waren sich ihrer großen Verantwortung bei der Umgestaltung der Studiengänge bewusst. Die Umsetzung ist daher hier weitgehend gut gelungen. Es gab in diesem Bereich auch kaum Studierendenproteste. Umso unverständlicher sind Teile der „Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen“ der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 04.02.2010. Durch nicht zu Ende gedachte Vorgaben a) einer Mindestmodulgröße von 5 Kreditpunkten und b) einer reglementierten Prüfungsgestaltung durch die Vorgabe einer einzigen Prüfung als Abschluss eines Moduls wird die Entwicklung didaktisch modern gestalteter Studiengänge, Module und Prüfungen über Gebühr behindert.

Pressemitteilung zur 4ING-Stellungnahme “Ländergemeinsame Strukturvorgaben für die Akkredtitierung von Bachelor- und Masterstudiengängen”

Dateityp: pdf
Kategorien: Bildungsversprechen, Fachkultur, Vernetzung
Schlagwörter: 4ING-Stellungnahme, Bachelor- und Masterstudiengänge, Bologna Prozess, Deutscher Qualifikationsrahmen, DQR, Jahr 2010, KMK, Pressemitteilung